Marktdynamiken lesen, Sichtbarkeit in KI-Systemen sichern, Strategien in Transformationsphasen entwickeln. Ich arbeite an den Schnittstellen, an denen sich entscheidet, ob Unternehmen den nächsten Zyklus mitgestalten oder ihm folgen.
Strategie entscheidet sich gerade neu. KI verändert Märkte, Markenwahrnehmung und Geschäftsmodelle gleichzeitig – und Unternehmen, die alle drei Verschiebungen verstehen, navigieren anders als jene, die einzelne Effekte isoliert behandeln. Drei Aspekte stehen aktuell im Vordergrund meiner Arbeit.
KI verändert nicht nur, wie Unternehmen arbeiten – sie verändert, wie Märkte funktionieren. Wettbewerber bewegen sich schneller, Eintrittsbarrieren verschieben sich, Kundenverhalten wird unvorhersehbarer. Ich identifiziere, welche dieser Verschiebungen für ein konkretes Geschäft relevant sind – und übersetze sie in strategische Optionen, bevor sie zu Zwängen werden.
Wenn KI zur primären Recherche-Schicht wird, verändern sich die Regeln der Auffindbarkeit. Marken werden nicht mehr gefunden, sondern empfohlen oder ausgelassen – mit ChatGPT, Perplexity und Gemini erodieren klassische SEO-Logiken. Ich entwickle Strategien für diese neue Schicht: wie Inhalte strukturiert sein müssen, damit sie in agentischer Recherche bestehen, und wie sich Markenwahrnehmung in einer Welt synthetischer Antworten halten lässt.
KI verschiebt nicht nur einzelne Prozesse, sondern stellt Geschäftsmodelle zur Disposition. Welche Wertschöpfung bleibt menschlich, welche wird automatisiert, welche verschwindet ganz? Ich begleite die strategische Neuausrichtung in dieser Phase – mit besonderem Fokus darauf, wie sich KI in bestehende Wertschöpfungsketten integriert, ohne ihre Substanz zu beschädigen.
Strategische Tiefe braucht Werkzeuge, die unterhalb der Oberfläche operieren. Wenn passende Systeme nicht am Markt verfügbar sind, entwickle ich sie selbst – nicht aus Vorliebe für Eigenbau, sondern weil bestimmte Fragen nur auf eigener Infrastruktur sauber zu beantworten sind.
Eine eigene methodische Linse auf digitale Märkte: Wettbewerbslandschaften lassen sich als Strömungssysteme verstehen, in denen sich Akteure, Themen und Aufmerksamkeit dynamisch verschieben. Aus der Aggregation schwacher Signale entstehen Aussagen über Mechanismen, die in Einzeldaten unsichtbar bleiben.
Das Analysesystem, mit dem die Schwarmanalyse operativ wird – entwickelt, weil vergleichbare Werkzeuge am Markt nicht existierten. Seit 2017 produktiv im Einsatz, eingesetzt unter anderem in der strategischen Beratung für BOSCH.
Strategie wirkt nur, wenn sie operativ greift. Aus über zwanzig Jahren Praxis kenne ich die Hebel, an denen sie sich messen lassen muss – von der Wahrnehmungsforschung über Content-Architektur bis zur technischen Auffindbarkeit.
Positionierung, redaktionelle Planung und Textgestaltung – mit neuropsychologischer Fundierung. Wie Inhalte wirken, hängt nicht nur davon ab, was sie sagen, sondern wie sie wahrgenommen werden.
Heuristische Bewertung, Predictive Testing (u.a. EyeQuant), Mouse- und Gesture-Tracking. Methoden, die Wahrnehmung messbar machen, bevor sie sich in Geschäftszahlen niederschlägt.
Domain- und Server-Architektur, Onpage- und Offpage-Faktoren. Die Grundlage, ohne die alles darüber wirkungslos bleibt.