Wie lassen sich die Kräfteverhältnisse einer Marke am Markt über die Präsenz in den Suchergebnissen visualisieren? Verglichen werden FC Bayern München, Schalke 04, BVB Dortmund und die Roten Bullen aus Leipzig.
Der Sistrix-Sichtbarkeitsverlauf zeigt ein klares Bild — verschmilzt aber zu viele Aspekte zu einer Übersimplifizierung.
Dominiert die anderen Clubs in der Sichtbarkeit deutlich.
Erzielt etwa zwei Drittel der Bayern-Präsenz.
Kommt auf etwa die Hälfte. Quantitativ in den Top-100 sticht er Schalke jedoch aus.
Zeigen die schlechteste Leistung im Vergleich.
Eine Linie pro Platzierung — fast 230.000 insgesamt. Erst die Filterung nach Wortbestandteilen macht Strukturen sichtbar.
Wird in den Top-10 vom FC Bayern dominiert. Die Roten Bullen sind nur noch vereinzelt vertreten.
Bei den Neueinstiegen kann Schalke 04 punkten — der FC Bayern hat hier das schwächere Bild.
Bei „trainer bvb“ ranken kurzfristig auch die Roten Bullen. Eine Woche später hat Google verstanden, dass die Kontexte sich nicht ausreichend gleichen.
Der FC Bayern hat einen nahezu optimalen Integrationsmix seiner Partner erzielt — keiner kannibalisiert einen anderen, alle sind funktionell perfekt eingebunden.
Die Verteilung der Top-Platzierungen rund um Allianz, Adidas, Telekom und Audi zeigt unterschiedlich starke Wahrnehmung der Partner.
Profitiert vom logistischen Suchverhalten rund um Spieltage — Parkmöglichkeiten, Anreise, Veranstaltungen erzeugen hohe Platzierungen.
Über 700 Top-10-Platzierungen für „trikot“ oder „shirt“. Andere Clubs sind deutlich weniger erfolgreich.
Audi mit 53 Top-10-Platzierungen ausschließlich über den FC Bayern Audi Cup. Telekom mit knapp 2.000 Top-100-Platzierungen.
Der Trikot-Shop liegt nicht unter der Club-Domain, sondern beim Redbullshop — Nike wird dadurch von der Marke RB Leipzig weg verschoben.
Volkswagen wird nur mäßig mit den Roten Bullen assoziiert. Mediamarkt tritt bei mehreren Vereinen auf — die Wirkung als RB-Werbepartner ist verwässert.
Welche Inhalte tragen die Sichtbarkeit — und wo liegen Lücken?
Manuel Neuer, Thomas Müller und Jerome Boateng sorgen für einen Großteil der Top-Platzierungen des FC Bayern — entsprechend wichtig für den Trikot-Verkauf.
Innerhalb der Top-10 beantwortet der BVB die meisten W-Fragen. Inhaltlich aber stets zu Mannschaft, Spielergebnissen oder Austragungsort — Grundlagen zur Sportart bleiben unbesetzt.
Spielregeln, Abseitsregel, Videobeweis: regelmäßig nachgefragt, von keinem Club beantwortet. Gerade für die Jugendarbeit ein lohnendes Feld.
BVB, Rote Bullen und Schalke verteilen ihre Rankings über alle 100 Plätze. Die Bayern konzentrieren sich auf die erste Suchergebnisseite.
Domains mit mehr Top-100-Platzierungen weisen einen größeren Durchsatz auf — und das Verhältnis zeigt unterschiedliche DNA der Clubs.
Verliert netto im Verhältnis die meisten Top-10-Platzierungen — und fällt mit verhältnismäßig vielen Absteigern auf.
Hohe Anzahl an Top-100-Ausstiegen, dafür ein relativ hoher Anteil an Top-10-Einstiegen.
Bewegungen sind relativ ausgeglichen, Strömungen nach oben am intensivsten — viele Aufsteiger erreichen die Top-10.
Bewegungsverhältnisse ähnlich wie Bayern, aber mit nur 3% stabiler Platzierungen die schwächste Konstanz.